Fahrradtour zu Orten des guten Lebens am 4. Mai

Am Samstagmorgen sind 23 interessierte Menschen bei schönstem Sonnenschein vom Kolonialdenkmal aus mit ihren Fahrrädern aufgebrochen zu einer Reihe von Orten des guten Lebens, an denen alternative, gemeinwohlorientierte Lebens- und Wirtschaftsweisen erprobt werden. Erste Station war die Kinder-und Jugendfarm in Habenhausen, wo vor allem junge Menschen Naturerfahrungen sammeln können. Mit dem Projekt „Farm aktiv im Klimaschutz“ hat die Farm ihr Programm inzwischen um klimaschutzbezogene Mitmachangebote, Kurse und Aktionen erweitert. Anschließend ging es zum Körnerclub in der Neustädter Gneisenaustraße, einem selbstorganisierten Gemeinschaftsprojekt zum Bezug von regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Bio-Qualität, die in einem eigenen Laden von den Mitgliedern verkauft werden. Fast um die Ecke liegt der Umsonstladen (Gastfeldstraße), eine politische Initiative von Anarchist*innen zum anderen Umgang mit Konsum und Geld. Hier kann jede/r Gegenstände abgeben, die sie/er nicht mehr benötigt oder notwendige Dinge umsonst mitnehmen. Zum Mittagessen kehrte unsere Gruppe dann im Kukoon ein. Das ist ein Kollektiv aus 20 Menschen, die gemeinsam einen offenen Raum für Kultur, Kommunikation und Kulinarisches geschaffen haben. Ziel ist das gemeinsame Arbeiten und solidarische Wirtschaften. Frisch gestärkt führte uns dann ein Mitglied des ADFC durch das Fahrradmodellquartier alte Neustadt (rund um die Hochschule) und zeigte uns, wie die Lebensqualität des Quartiers durch mehr Fuß-und Radverkehr verbessert werden kann. Schlusspunkt der Radtour war ein Besuch der Klimawerkstatt, wo Ideen für eine lebendige und zukunftsfähige Nachbarschhaft gesammelt, erarbeitet und gelebt werden sowie des gegenüber liegenden Lucie-Flechtmann-Platzes mit seinem urban gardening Projekt („Garten für alle“). Die Teilnehmer*innen äußerten sich am Ende der Tour sehr positiv über die vielfältigen Eindrücke und die zahlreichen Informationen, die Ihnen diese Veranstaltung des Aktionsbündnisses Wachstumswende Bremen ermöglicht hat. Danke auch von uns an alle Teilnehmenden und an alle beteiligten Organisationen!

Alexandra, Ingo und Rike

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