Wachstumskritische Winterreihe!

Wo:
Hulsberg Crowd (ehem. Schwesternwohnheim)
Gebäude 44-46, 28205 Bremen, Haltestelle Hulsberg,
Eingang: Am Schwarzen Meer zwischen Pathologie und Eislabor
Die nächsten Termine:
Mittwoch, 09. Januar, 19 Uhr
» Entwicklung = Wachstum?! Die Sustainable Development Goals in Bremen «
Die aktuellen Nachhaltigkeitsziele der UN, die “SDGs” sollen in allen Ländern umgesetzt werden. Damit ist auch Deutschland ein Entwicklungsland, ein Land, das sich entwickeln muss! Aber was taugen die SDGs aus einer wachstumskritischen Perspektive? Können sie ein nützliches Mittel zur Umsetzung einer gerechteren Welt sein? Und was ist mit Ziel 8, das noch mehr Wachstum fordert?
In Kooperation mit dem Jungen entwicklungspolitischen Forum (JEP). Mit Vertreter*innen des JEP und Timm Kröger (Koordination Kommunale Entwicklungspolitik, Freie Hansestadt Bremen)
Mittwoch, 13. Februar, 19 Uhr
» Radikal regional wirtschaften: Cooperativa Integral Catalan als Inspiration für Bremen? «
Wer regional kauft, vermeidet lange Transportwege und schützt damit das Klima, stärkt die lokale Wirtschaft und entzieht Großkonzernen die Macht über unsere Ernährung. Soweit so gut. Aber wie sähe Bremen aus, wenn die regionale Wirtschaft auch noch weitgehend in Arbeitnehmer*innen- und Verbraucher*innenhand wäre? Wenn ökologische und soziale Verantwortung, Kooperation und die Ausrichtung am Gemeinwohl statt Profit und Wettbewerb oberste Priorität hätten? Wenn hier vor Ort reale Alternativen zum Kapitalismus aufgebaut würden? Ein multimediales Live-Feature.
In Kooperation mit Roland regional.
Mittwoch, 13. März, 19 Uhr
»Care Revolution und feministische Ökonomik«
Die Arbeitszeit muss reduziert, Sorgearbeit aufgewertet und vor allem gerecht verteilt werden! Wie sieht eine feministische Wirtschafts- und Wachstumskritik aus? Welche Bausteine einer feministischen Ökonomik können das Fundament einer Wachstumswende legen?
Mit Prof. Ulrike Knobloch und Corinna Dengler, Uni Vechta.
Mittwoch, 03. April, 19 Uhr (ausnahmsweise 1. Mittwoch!)
» Wachstum überwinden! Alternativen zur Entwicklung aus dem Globalen Süden? «
Entwicklung als Allheilmittel steht in der höchst problematischen Tradition des Kolonialismus. Eine sehr eingeschränkte Sicht dessen, was Wohlstand bedeutet, wird als Lösung für alle proklamiert. Respekt für vor- und postkoloniale Vorstellungen eines Guten Lebens ist damit schwer vereinbar und “Entwicklungshilfe” wird immer wieder eingesetzt, um Länder abhängig zu machen und “auf Kurs” zu bringen. Welche Rolle spielt der Entwicklungsbegriff in Ländern des Globalen Südens? Welche Kritik und welche Alternativen zur Entwicklung werden dort formuliert? Wie hängt das mit einer Wachstumskritik in Deutschland zusammen?
Mit Romaricson Alognon, Rosane Yara Rodrigues Guerra (BeN) und Olaf Bernau (Afrique Europe Interact).

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