Zweiter Bremer Tag des Guten Lebens

Zum zweiten Mal findet in Bremen der Tag des Guten Lebens statt.

Am Nachmittag lädt das Aktionsbündnis Wachstumswende gemeinsam mit dem artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Uni Bremen zu einem Workshop im Haus der Wissenschaft mit Ulrich Brand und weiteren Gästen ein.

Am Abend präsentiert das Aktionsbündnis in Kooperation mit Slammer Filet und der Heinrich Böll Stiftung einen Themen-Slam und einen Vortrag mit Diskussion von Ulrich Brand im KWADRAT. Für leckere Snacks ist gesorgt!

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Gutes Leben für Alle: Genug für Alle statt Immer mehr

Wir wollen Bremen gestalten und halten die Ausrichtung am “Immer mehr” für nicht sinnvoll sondern vielmehr für schädlich. Wachstum als Selbstzweck führt zu wachsender Ungleichheit, Ausbeutung des Globalen Südens und ökologischen Katastrophen. Doch was bedeutet die Wachstumswende, die wir umsetzen wollen? Am Rande der Bürgerschaftssitzung wollen wir uns mit den Menschen auf dem Marktplatz darüber austauschen, was das Gute Leben ausmacht und das Gespräch mit Abgeordneten suchen um unsere Forderungen für die Wachstumswende zu diskutieren.

Straßenbahnfahrt zu Orten des Guten Lebens

Das Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen lädt in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk zu einer Straßenbahnfahrt zu Orten des Guten Lebens in Bremen ein. Unterwegs in einer historischen Straßenbahn entdecken wir Orte an denen alternative Formen des Arbeitens und Wirtschaftens gelebt werden und begegnen Menschen, die sich in Bremen aktiv für ein Guten Leben für Alle engagieren. Donnerstag, 26.04.18, 17-20 Uhr, Treffpunkt: Kiosk beim BSAG-Depot Gröpelingen. Eine Anmeldung beim Evangelischen Bildungswerk ist erforderlich.

Wie gelingt die Wachstumswende?

Wie gelingt die Wachstumswende und wie können wir gemeinsam ein “Gutes Leben” ohne Wirtschaftswachstum gestalten?

Wirtschaftswachstum kann auf einer Erde mit begrenzten Ressourcen nicht ewig weitergehen. Unser Wachstum führt bei uns und anderswo auf der Welt zu Umweltzerstörung, Klimawandel und wachsender Ungleichheit. Statt weiter dem Dogma des Wachstums zu folgen und vielleicht auf technische Lösungen und “Grünes Wachstum” zu setzen ist es an der Zeit, über ein Umgestalten unseres Wirtschaftens und Zusammenlebens nachzudenken. Wie wollen wir gemeinsam gut leben, globale Ungerechtigkeit bekämpfen und den Klimawandel aufhalten? Wenn Wirtschaftswachstum als zentrales Ziel abgelöst wird, ergeben sich ungeahnte Gestaltungsspielräume. Die Teilnehmenden werden sich mit den Grenzen des Wachstums beschäftigen, Grundzüge einer “Postwachstumsgesellschaft” kennen lernen, gemeinsam über Lösungswege diskutieren und konkret im Alltag umsetzbare Handlungsoptionen entwickeln.

Kursleitung: Lukas Warning
Anmeldung bei der VHS. Kursnr.: 10-008-M.