Mit dem Rad zu Orten des Guten Lebens

Einladung: Radtour zu Orten des Guten Lebens

Das Klima spielt verrückt, die Demokratie ist bedroht und ein Leben, das nicht auf Kosten anderer geht, ist im Alltag oft nur schwer umzusetzen. Manchmal scheint es, als würde die Situation schlimmer und schlimmer. Und der Ausweg soll Wirtschaftswachstum sein?

Das Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen findet: Ein Gutes Leben für Alle ist ein besseres Ziel als „immer mehr”! In Bremen geht schon eine ganze Menge, was gelebte Alternativen angeht. Viele Menschen beginnen bereits, gerechte, wohltuende und ökologisch nachhaltige Alternativen zu leben. Wir laden euch ein, mit dem wohl besten Fahrzeug der Welt – dem Fahrrad – einige der kleinen Utopien zu entdecken, die uns Mut machen, und mit den Menschen ins
Gespräch zu kommen, die dahinter stehen. Gemeinsam machen wir uns auf zum Guten Leben.

Wann: Samstag, 23. Juni 2018, 11 bis 17 Uhr.
Wo: Treffpunkt ADFC-Radstation am Hauptbahnhof Bremen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Strecke ca. 28 km. Während der Tour könnt ihr Kaffee, Kuchen und Eis erwerben.

Anmeldung bis zum 20.06.2018 an awwb@posteo.de. Mehr Infos auf www.wachstumswende-bremen.de

In Kooperation mit dem ADFC Bremen und der Heinrich-Böll-Stiftung.
Gefördert aus Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst. Anlässlich des bundesweiten Tags des Guten Lebens.

 

Gutes Leben für Alle: Genug für Alle statt Immer mehr

Wir wollen Bremen gestalten und halten die Ausrichtung am “Immer mehr” für nicht sinnvoll sondern vielmehr für schädlich. Wachstum als Selbstzweck führt zu wachsender Ungleichheit, Ausbeutung des Globalen Südens und ökologischen Katastrophen. Doch was bedeutet die Wachstumswende, die wir umsetzen wollen? Am Rande der Bürgerschaftssitzung wollen wir uns mit den Menschen auf dem Marktplatz darüber austauschen, was das Gute Leben ausmacht und das Gespräch mit Abgeordneten suchen um unsere Forderungen für die Wachstumswende zu diskutieren.

Straßenbahnfahrt zu Orten des Guten Lebens

Das Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen lädt in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk zu einer Straßenbahnfahrt zu Orten des Guten Lebens in Bremen ein. Unterwegs in einer historischen Straßenbahn entdecken wir Orte an denen alternative Formen des Arbeitens und Wirtschaftens gelebt werden und begegnen Menschen, die sich in Bremen aktiv für ein Guten Leben für Alle engagieren. Donnerstag, 26.04.18, 17-20 Uhr, Treffpunkt: Kiosk beim BSAG-Depot Gröpelingen. Eine Anmeldung beim Evangelischen Bildungswerk ist erforderlich.

Film: “Zeit für Utopien”

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.
So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.
ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.
Dienstag, 10.04.2018, Bremen, 20:15h   Cinema im Ostertor mit Kurt Langbein & Niko Paech

Das Gegenteil von Grau

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Ein Dokumentarfilm von
Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr

D 2017 | 90 min. | deutsch / OmeU | FSK ab 0 freigegeben

Anschließend wollen wir mit dem Regisseur und Vertretern Bremer Projekte sprechen, die dafür stehen, dass Bremen nicht die graue arme Stadt nach der Werftenpleite ist, sondern viele bunte Projekte von den Bürgern selbständig auf die Beine gestellt werden.

Zur Podiumsdiskussion kommen auf die Bühne:
Matthias Coers, Berliner Filmemacher, „Mietrebellen“
Sabine Starke-Wulff, fairTauschen.de, den Tauschladen in Findorff
Martina Paulini, Vertikales Dorf, hulsberg-genossenschaft.de Hulsbergviertel
Rike Fischer, Bremen im Wandel, bremenimwandel.wordpress.com, lokale Transition-Town-Initiative, Schwerpunkt Netzwerken

Film-Webseite mit mehr Infos: http://gegenteilgrau.de

Credits
Regie | Matthias Coers
Buch | Mila Ellee, Leonie Herrmann, Martin Krämer, Dennis Glückner
Kamera | Matthias Coers
Schnitt und Ton | Grischa Dallmer
Musik | Guts Pie Earshot, Früchte des Zorns, World Beat Club, Strings Intemporal, Kostja Picunda Cello Front, AMK, Die Freedes, Revolte Springen, Alec Troniq and Gabriel Vitel, TinTin Patrone, Skyzo Maniak, C-Doc, Latché Swing, Cheese N Pot-C, Gosprom

Wie gelingt die Wachstumswende?

Wie gelingt die Wachstumswende und wie können wir gemeinsam ein “Gutes Leben” ohne Wirtschaftswachstum gestalten?

Wirtschaftswachstum kann auf einer Erde mit begrenzten Ressourcen nicht ewig weitergehen. Unser Wachstum führt bei uns und anderswo auf der Welt zu Umweltzerstörung, Klimawandel und wachsender Ungleichheit. Statt weiter dem Dogma des Wachstums zu folgen und vielleicht auf technische Lösungen und “Grünes Wachstum” zu setzen ist es an der Zeit, über ein Umgestalten unseres Wirtschaftens und Zusammenlebens nachzudenken. Wie wollen wir gemeinsam gut leben, globale Ungerechtigkeit bekämpfen und den Klimawandel aufhalten? Wenn Wirtschaftswachstum als zentrales Ziel abgelöst wird, ergeben sich ungeahnte Gestaltungsspielräume. Die Teilnehmenden werden sich mit den Grenzen des Wachstums beschäftigen, Grundzüge einer “Postwachstumsgesellschaft” kennen lernen, gemeinsam über Lösungswege diskutieren und konkret im Alltag umsetzbare Handlungsoptionen entwickeln.

Kursleitung: Lukas Warning
Anmeldung bei der VHS. Kursnr.: 10-008-M.